Katalonien - Eine Region mit zahlreichen Facetten

Müsste man Katalonien mit einem Wort beschreiben, so wäre wahrscheinlich „abwechslungsreich“ die am besten zutreffende Charakterisierung. Denn Katalonien verfügt über alles, was das Urlauberherz begehrt. An der Costa Brava lässt sich ein traumhafter Strandurlaub verbringen und in Barcelona kommen Kunst- und Architekturliebhaber sowie Partybegeisterte auf ihre Kosten. Atemberaubende Berglandschaften laden zum Wandern und Radfahren ein und halten für Aktivurlauber zahlreiche Attraktionen bereit. Naturliebhaber können sich hingegen auf vielfältige Naturschutzparks mit einer artenreichen Flora und Fauna gefasst machen. So umfasst beispielsweise der Naturschutzpark Garrotxa eine Fläche von 120 km² mit mehr als 40 Vulkanen deren imposante Kraterränder zwischen 10 und 160 Meter in die Höhe ragen.

Doch auch für Liebhabern der katalanischen Küche wird reichlich viel geboten. Schlendern Sie durch die Weingüter der Region, probieren Sie vollmundige Weine und schwelgen Sie in kulinarischen Genüssen. Darüber hinaus können die Sehenswürdigkeiten Kataloniens, wie die mittelalterlichen Klöster und Kirchen, die Zeugnisse römischer Architektur und Baukunst oder die Wohnhäuser und Kunstwerke von Antoni Gaudí und Salvador Dalí wunderbar im Zuge einer Rundreise entdeckt werden. Doch egal wohin es Sie in Katalonien auch zieht, am beeindruckendsten sind die Katalanen, die Ihnen auf Ihrer Reise begegnen werden, deren Lebensweise und Herzlichkeit Sie in ihren Bann ziehen wird.

Wilde Schönheit – die Costa Brava

Die Costa Brava oder „wilde Küste“ verdankt ihren Namen den stark zerklüfteten Felsmassiven der Gebirgszüge, die zum Meer hin langsam abfallen und diese Küste rau und anmutig zugleich erscheinen lassen. Die Costa Brava ist wohl das berühmteste Strandurlaubsziel der iberischen Halbinsel und erstreckt sich über eine Länge von 220 Kilometern von den Ausläufern der Pyrenäen im Nordosten bis hin zur Provinz Barcelona. Von Pinien und steilen Klippen umsäumte Buchten, fast schon surreale Felsformationen, weite Strände und malerische Fischerdörfer prägen das Bild dieses Küstenstreifens.

Ein Stück ins Landesinnere bestechen hingegen Orte wie Mollet de Peralada, Monells, Peratallada, Pals oder Castell d’Aro durch ihren natürlichen Charme und die meist recht gut erhaltene mittelalterliche Architektur. Die facettenreiche Umgebung bietet Besuchern gerade deshalb eine große Auswahl an Urlaubsaktivitäten. So kommen sowohl Sonnenanbeter als auch Wassersportfans auf ihre Kosten.

Wem es danach steht die atemberaubende Landschaft zu erkunden, der findet hier zahlreiche Routen zum Wandern oder Radfahren sowie vier einzigartige und kontrastreiche Naturparks. Der östlichste Punkt Kataloniens, die Halbinsel Cap de Creus mit dem Ort Cadaqués stellt jedoch wohl den Inbegriff dieser rauen Schönheit der Costa Brava dar. Die unter Naturschutz stehenden Gebiete sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Hier stoßen die letzten Ausläufer der Pyrenäen auf das Mittelmeer, entsprechend gebirgig präsentiert sich die Halbinsel, deren höchster Punkt 670m über dem Meer liegt. Unweit von Cadaqués liegt das kleine Dorf Port Lligat, wo sich Salvador Dalí mit seiner Frau 1948 niederließ. Er fand im Cap de Creus eine fortwährende Inspiration, wodurch es in immer neuen Formen Eingang in seine Werke fand.

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Barcelona – eine Stadt mit vielen Gesichtern

Im Volksmund wird erzählt, dass jene, die aus dem Font de Canaletes trinken wieder einmal nach Barcelona zurückkehren werden. Es mag zu bezweifeln sein, dass dieses etwas nach Chlor schmeckende Brunnenwasser der einzige Grund für eine Rückkehr nach Barcelona ist. Es ist vielmehr der unverwechselbare Charme der Stadt, der Besucher in ihren Bann zieht. Die wuselige Metropole ist der Inbegriff katalanischer Lebensfreude, Kunst und Kultur.

Wer vollends in das Treiben von Barcelona eintauchen möchte, der wird sich bald auf der La Rambla wiederfinden, einer 1,3 Kilometer langen Flaniermeile, die durch das Stadtzentrum führt und die Altstadt in das Barri Gòthic und das Barri Raval teilt. Wohl kaum ein anderer Ort wird von Touristen und Einheimischen gleichermaßen genutzt wie die La Rambla. Straßenmusiker und -künstler unterhalten Besucher, Familien mit Kindern kaufen an den Eisläden besondere Leckereien und ältere Herren sitzen am Rand, um das Treiben auf der Straße zu beobachten. Von der La Rambla gelangt man direkt in das historische Stadtviertel Barri Gòthic, das „gotische Viertel“, welches für Einheimische und Touristen angesagte Bars, Clubs und katalanische Restaurants bereithält, die sich in mittelalterlichen Gassen gekonnt aneinander schmiegen.

Nahe der Kathedrale von Barcelona verkaufen Kunsthandwerker der Stadt Lederwaren und auf der Placa del Pi, benannt nach der angrenzenden gotischen Kirche, findet an Wochenenden ein Kunstmarkt statt. Für Kunst und Kulturliebhaber bietet die Stadt zahlreiche Museen und Kirchen, allen voran das historische Museum der Stadt Barcelona, in welchem man auf den Spuren der Alten Römer wandeln und das antike Barcelona bestaunen kann sowie die Sagrada Familia, Basilika und Sühnetempel der Heiligen Familie, eine von Antoni Gaudí im Stil des Modernisme entworfene Kirche.

Antoni Gaudí, wohl eine der berühmtesten Persönlichkeiten Kataloniens, prägte mit seinen verträumten, verschnörkelten Türmen und knallbunten Mosaiken, die sich gekonnt in ihre Umgebung einfügen, das Stadtbild Barcelonas, wie kein anderer. Besonders deutlich wird dies am Park Güell, den Gaudí zwischen 1900 und 1914 erschaffen hat und welcher neben weiteren Werken Gaudís in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

römische Baukunst am Meer und Gletscherseen im Hochgebirge

Der Facettenreichtum Kataloniens spiegelt sich vor allem in den landschaftlichen Gegensätzen und Extremen sowie in den Zeugnissen verschiedener Kulturen wider.

In Tarragona, einer Hafenstadt südwestlich von Barcelona sind zahlreiche Gebäudereste der römischen Kolonie Tarroco zu finden. Vom Amphitheater von Tarragona aus dem 2. Jahrhundert eröffnet sich eine atemberaubende Aussicht auf das Mittelmeer. Gemeinsam mit den Resten des Forums und den römischen Gräbern befindet es sich in einer von einer Mauer umgebenen mittelalterlichen Altstadt in welcher das Nationale Archäologiemuseum Tarragona sowie die Kathedrale von Tarragona mit ihrem achteckigen Glockenturm zu finden sind.

Nördlich von Tarragona, an der Grenze zu Frankreich erhebt sich hingegen der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici in den katalanischen Pyrenäen. 1955 eingerichtet, ist er der bis heute einzige Nationalpark Kataloniens. Er erstreckt sich über Höhen zwischen 1.200 und gut 3.000 Meter und beherbergt eine extrem abwechslungsreiche Landschaft mit einer artenreichen Flora und Fauna. Sein Markenzeichen sind die vielen tiefblauen Seen und mäandernden Flüsse „Aigüestortes”, welchen der Park seinen Namen verdankt. Ganz in der Nähe befindet sich das Skigebiet Baqueira-Beret, wo sogar Wintersportler auf ihre Kosten kommen.

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