Gran Canaria – die Atlantikinsel mit zahlreichen Facetten

 

Gran Canaria wird sowohl von Familien als auch von Erholungssuchenden und Aktivurlaubern, gleichermaßen geschätzt. Die drittgrößte Insel des Kanarischen Archipels zeichnet sich vor allem durch diese Vielfalt sowie ihr ganzjährig angenehmes Klima aus und ist damit nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele überhaupt. Doch was viele Urlauber dennoch nicht wissen, ist, dass die fast schon kreisförmige Insel zahlreiche traumhafte und idyllische Orte aufweist, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Aufgrund ihrer facettenreichen Landschaft wird Gran Canaria auch gern als Miniaturkontinent bezeichnet. Die manchmal endlos wirkenden Dünen von Maspalomas muten wie eine kleine Sahara an, die Vulkanlandschaften erinnern an Mond- oder Marsgestein und an den kilometerlangen Stränden mit oft puderfeinem Sand kann schon einmal Karibik-Feeling aufkommen.

Etwas entfernt vom bunten Treiben von Las Palmas, der Inselhauptstadt, finden sich entlang der Küste malerische kleine Orte und Fischerdörfer, in welchen es sich wunderbar den fangfrischen Fisch und den Blick über das Meer genießen lässt. Doch auch ein Abstecher ins Inland der Insel lohnt sich. Diese Region verfügt über eine außerordentliche biologische Vielfalt, weshalb auch die UNESCO Gran Canaria den Status eines Biosphärenreservats verliehen hat, um den Naturschutz der Insel aktiv zu unterstützen. Eine weitere schützenswerte Stätte auf Gran Canaria stellt die Höhlensiedlung Risco Caido dar, welche den kanarischen Ureinwohnern seit dem 15. Jahrhundert als Unterkunft diente. Diese sowie die heiligen Berge wurden 2019 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Endlose Traumstrände und raue Küste – die Insel der Kontraste

Gran Canaria verfügt über insgesamt 236 Kilometer Küste. Sowohl im Norden als auch im Süden verlocken wunderschöne Sandstrände auf insgesamt 60 Kilometern zum Sonnenbaden und Entspannen. An den meisten Stränden sind hübsche Restaurants und Wassersportangebote zu finden, welche für jeden Urlaubstyp viel Abwechslung bereithalten. Über ganzjährig milde Wassertemperaturen und goldenen Sand können sich Besucher am wohl berühmtesten Strand, dem Playa del Inglés, freuen. Er befindet sich gleich neben dem Naturschutzgebiet Dunas de Maspalomas und ist aufgrund seiner Vielzahl an Freizeiteinrichtungen, wie Beachvolleyball, Strandfußball und verschiedenen Wassersportmöglichkeiten ein geeigneter Ort, um mit der ganzen Familie einen perfekten Strandurlaub zu verbringen. Der Maspalomas, ebenfalls im Süden der Insel, besticht hingegen durch seinen eher ruhigen Wellengang sowie die atemberaubende, sich stets verändernde Dünenlandschaft. Hier lohnt es sich einen ausgedehnten Strandspaziergang zu unternehmen und sich den berühmten Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert als Ziel zu setzen. Dieser markiert auch den Beginn einer belebten Zone mit zahlreichen Restaurants, Bars und Geschäften, die abends zum Schlendern und Ausgehen einladen. Doch der wohl exotischste Strand von Gran Canaria, ist der Playa de Güi Güi. Erst nach einer etwa zweieinhalb stündigen Wanderung winkt die Belohnung, eine einzigartige Aussicht. Für all jene, die sich Abgeschiedenheit wünschen und sich von der Natur in ihrer reinsten Form verzaubern lassen möchten, lässt dieser Strand, mit seinem schwarzen Sand, keinerlei Wünsche offen.

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Sightseeing – zwischen malerischen Küstenstädtchen und urigen Bergdörfern

Wer die verschiedenen Ecken der Insel erkunden möchte, der sollte auf jeden Fall einen Stopp in Las Palmas einlegen. Die Inselhauptstadt, die bereits 1478 gegründet wurde, überzeugt durch eine große Vielfalt an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Vor allem die ältesten Viertel der Stadt, Vegueta und Triana, sind immer einen Besuch wert. Vegueta lässt sich am besten über die zahlreichen urbanen Spazierwege aus Kopfsteinpflaster erkunden. Diese führen zu den unterschiedlichsten historischen Gebäuden, wie dem Kolumbushaus Casa de Colón, der imposanten Catedral de Santa Ana oder dem Museo Canario und dem Museum für moderne Kunst Centro Atlántico de Arte Moderno. Besonders empfehlenswert ist auch ein Spaziergang zu dem beliebten Stadtpark San Telmo im Viertel Triana. Die Palmen, die den Park säumen, spenden ausreichend Schatten und die zahllosen Geschäfte verführen zu einem kleinen Einkaufsbummel. Doch wer das bunte Treiben der Stadt einfach nur genießen möchte, der sollte sich unbedingt einen Espresso in einem kleinen Café an einem der historischen Plätze der Altstadt gönnen. Besonders schön sind der Plaza del Espiritu Santo, der Plazoleta de Cairasco oder der Plaza Pilar Nuevo. Ein absolutes Highlight Gran Canarias ist jedoch die Gemeinde Mogán, mit dem malerischen Örtchen Puerto de Mogán. Diese Hafenstadt wird nicht umsonst als das „Venedig“ von Gran Canaria bezeichnet. Die Gebäude dieses Ortes wurden liebevoll restauriert und erstrahlen in Weiß und Blau. Kleine romantische Brücken überspannen die Kanäle und die Bogengänge der Gassen sind mit der für die Kanaren so typischen, rot leuchtenden Kletterpflanze Bougainvillea umrankt. Die gesamte Gegend um Puerto de Mogán, mit ihrer üppigen Natur, eignet sich zudem hervorragend zum Wandern. Den Tag lässt es sich dann am besten mit einem Gläschen Wein und einem schönen traditionellen Abendessen mit Blick auf den Yachthafen ausklingen. Für die Erkundung der Bergregion sowie der weniger touristischen Küstenabschnitte der Insel empfiehlt es sich, einen Mietwagen zu leihen. Nach 45 Minuten Fahrt von Maspalomas befindet sich dann in einer Höhe von 1050 Metern, gesäumt von Getreidefeldern, Obstplantagen und Gemüsegärten, das Bergdorf Tejeda von welchem der Ausblick einfach nur faszinieren kann. Wöchentlich findet dort ein Markt statt, auf welchem vielerlei einheimische Produkte erworben werden können. Auch das Fischerdorf Caleta de Arriba lohnt für einen Besuch. Hier, wo die bunten Häuser wie eine Festung über dem Atlantik thronen, befindet sich einer der beliebtesten Surfspots der Insel und in den kleinen urigen Restaurants werden stets fangfrischen Fisch und andere kanarische Spezialitäten angeboten.

Actionreiche Freizeitaktivitäten

Genauso facettenreich wie Gran Canaria selbst, so präsentieren sich auch die lokalen Spezialitäten. Die kanarische Esskultur wurde sowohl durch spanische, afrikanische als auch durch altkanarische Einflüsse geprägt. Ein heute noch sehr beliebtes traditionelles Gericht ist Gofio. Dabei handelt es sich um ein Gerstenerzeugnis, das mit Ziegenmilch oder Ziegenkäse kombiniert gegessen wird. In der Gastronomie wird es auf die unterschiedlichsten Weisen verfeinert und serviert. Mal süß mit Rosinen, Mandeln und Zimt und manchmal auch herzhaft mit Oliven, Fisch oder Fleisch, Zwiebeln und verschiedenen Kräutern. In vielen Restaurants der Insel stehen natürlich auch fangfrischer Fisch, Paella, Meeresfrüchte und Tapas auf der Speisekarte. Obwohl Tapas ursprünglich als kleiner Snack zu Wein oder Bier gereicht wurden, erfreuen sich die kleinen Häppchen derartiger Beliebtheit, dass sich viele Restaurants der Insel auf die Vorspeisen spezialisiert haben. Ein ganz besonderes Highlight ist es jedoch, einen lokalen Markt auf Gran Canaria zu besuchen und dort den einheimischen Ziegen- oder Schafskäse und eine Chorizo von Teror mit einem frisch gebackenen Stück Brot zu probieren – einfach himmlisch.

Allerdings stellt Gran Canaria nicht nur für Feinschmecker ein kleines Paradies dar, auch für Sportbegeisterte ist die Insel ein beliebtes Reiseziel. Denn so vielfältig wie die Landschaft, so unterschiedlich sind auch die Freizeitaktivitäten auf der Insel. Aufgrund der einzigartigen Landschaft sowie der klimatischen Bedingungen und des gut ausgebauten Straßennetzes erfreut sich Gran Canaria besonders bei Radsport- und Wanderbegeisterten großer Beliebtheit. Wasserratten kommen hingegen an den Küsten auf ihre Kosten. Aufgrund der perfekten Lage mitten im Atlantik und der damit verbundenen Windgarantie, herrschen auf Gran Canaria Idealbedingungen für Wind-, Wellen- und Kite-Surfer sowie Segelsportler. Ob Anfänger oder Profi, hier findet jeder den richtigen Strand mit optimalen Voraussetzungen. Doch auch unter Wasser gibt es so einiges zu entdecken. Die Bucht von El Cabron in der Nähe von Arinaga wird aufgrund seines Fischreichtums sogar als eines der schönsten Tauchreviere Europas bezeichnet.

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